Von Klausen nach Torbole mit dem Rennrad
Von Klausen nach Torbole am 13. August 2017
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19/09/2017
Von Klausen auf die Raschötzhütte mit dem Mountainbike in Südtirol

2048 hm in 26 km – Höhenmeter ohne Ende mit dem Mountainbike in Südtirol

Von Klausen im Eisacktal auf die Raschötzhütte/heilige Kreuzkapelle

Alle guten Dinge sind 3. Naja, sagen wir mal 4. Denn es ist nicht das erste mal das wir – Hajö und ich – versucht haben die heilige Kreuzkapelle oberhalb der Raschötzhütte in Raschötz zu erreichen. Jedesmal wenn wir es uns vorgenommen haben, wurden die Wege, wenn man es Wege nennen kann, so steil mit größeren und kleineren Felsen bestückt und von Büschen zugewuchert, dass es uns mit dem Mountainbike einfach nicht mehr möglich war ihn zu fahren. Die ersten 100 Meter schiebt man sein Bike schon mal. Aber irgendwann ist es einem auch zu blöd und man macht kehrt und fährt zurück. „Weil wenn ich wandern gehen will, nehme ich mein Rad natürlich nicht mit.“

So hieß es am Dienstag, den 15. August mal wieder. Lass uns doch versuchen nach Raschötz zu treten. Zuerst wollten wir von Klausen über die Grödner Straße nach Albions über die Ramitzler Schweige weiter nach Raschötz fahren. Da wir aber diesmal sicher gehen (fahren) wollten, entschieden wir uns die Grödner Straße bis St. Ulrich zu fahren. In St. Ulrich angekommen hatten wir auch schon die ersten 900 hm hinter bzw. unter uns gelassen. An der Raschötzbahn angekommen kurz nach dem best befahrbaren Weg gefragt und weiter ging es in Richtung unseres Tagesziels. Diesmal wurde es ziemlich steil und der Weg nach oben nahm einfach kein Ende. Immer wieder fuhren wir durch kleine Tunnel welche unter der Bahn durch führte. Wie oft hab ich mir gedacht. Ach wäre ich jetzt gern da drin. Aber nein, wir wollten da hoch treten und dann wird da auch hoch getreten. Über die Rodelbahn ging es nach oben und nach einer gefühlten Ewigkeit sah ich hinter einer Kuppe endlich die Fahne der Raschötzhütte.

Erschöpft aber unendlich happy das Ziel nach dem 4. Anlauf endlich erreicht zu haben ließen alle Strapazen der letzten Stunden vergessen.

Runter war es dann weniger schön. Ca. 15 Minuten mussten wir das Rad tragen und schieben. Es war uns einfach unmöglich diese felsige Abfahrt ohne irgendwelche Stürze und Verletzungen zu fahren. Aber es heißt ja auch so schön. Wer sein Rad liebt, der schiebt. Als dieser Part hinter uns lag konnten wir wieder in den Sattel und die Abfahrt über Tschöfas und Lajen nach Klausen genießen und den restlichen Tag in der Sonne verbringen.

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