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Von Klausen nach Torbole mit dem Rennrad

Mit dem neuen Renner an den Gardasee

Von Klausen nach Torbole

Sonntag war es endlich soweit. Um 5 Uhr klingelte der Wecker und es hieß – 140 km mit dem Rad an den Lago di Garda – radeln. Tage vorher freute ich mich schon auf diese Ausfahrt, da ich endlich mein neues FELT iA 14 (2017) ausführen konnte. Ein bisschen mulmig war mir schon, da ich noch nie mit einem Zeitfahrrad/Triathlonrad unterwegs war und mir die Position auf dem Auflieger gänzlich unbekannt war und ich mir sicher war, dass meinem Körper diese Haltung auch nicht gefallen wird. Jedoch war ich guter Dinge, da ich erst Tage zuvor ein super Bikefitting hatte, mein Bike perfekt auf mich angepasst wurde und ich dem ganzen somit positiv entgegen schauen konnte.

Um halb 6 war es endlich soweit. Alles gepackt und ich verstaute nur das nötigste im Rucksack. Den Rest packte ich ins Auto, da eine Freundin aus München an den Gardasee nach kam und wir so die Möglichkeit hatten mit ihr und den Bikes wieder zurück nach Klausen zu fahren. Danke Denise 🙂

Am Gardasee wollten wir dann auch noch weitere Freunde treffen. Ari und Robert mit ihrem kleinen Korbinian. 1x im Jahr schaffen wir es doch tatsächlich uns in Torbole am Gardasee zu treffen und ich freue mich jedesmal riesig darauf.

Als endlich alles soweit fertig war ging es um 6.15 Uhr mit etwas Verspätung auch endlich los. Zwischen 4 und 5 Stunden haben wir eingeplant. Nur nicht stressen lassen war unsere Devise. Wir wollen ja auch ankommen. Und außerdem wusste ich ja auch noch nicht, ob mein Körper die Aeroposition die Strecke mitmachen wird.

Die ersten 30 km bis Bozen waren etwas frisch aber wir konnten trotz eher gemütlicher Fahrweise unseren 30er Schnitt halten. Traute mich jedoch noch nicht wirklich richtig Gas zu geben, da es mit dem Auflieger noch etwas ungewohnt war. Hauptsächlich das mit dem schalten und dem bremsen. Aber das hatte ich ja erwartet.

Kurz nach Bozen kamen wir dann endlich auch in den Genuss von ein paar Sonnenstrahlen. Der Blick in den Himmel ließ erahnen. Heute ist genau das perfekte Wetter für eine solche Tour. Nach 60 km bei Salurn machten wir einen kurzen halt und nahmen unser Frühstück in Form von Riegeln ein. Und dann ging es auch schon weiter. Dem Rücken ging es super. Lediglich der Nacken schmerzte leicht. Aber in der Position auch kein Wunder wenn man sie nicht gewohnt ist. So langsam fing es an mir richtig Spaß zu machen und ich fühlte mich ziemlich sicher. Kurz vor Roveretto merkte ich dann, dass mein Körper nicht mehr ganz so mitspielt wie ich es wollte. Ich nahm ein Gel und schmiss mir eine Salztablette rein und weiter ging es. Man mag es nicht glauben, aber ich fühlte mich super. Ob es am Gel und der Salztablette lag oder am Kopf. Das weiß ich nicht, aber Hauptsache war, ich fühlte mich super.

Nach Roveretto ging es dann den San Giovanni „Pass“ hoch. Welchen ich diesmal förmlich hochgeflogen bin. Oben angekommen konnte man dann endlich den Gardasse erblicken und wir nahmen die Abfahrt nach Torbole hinunter. Hier fahre ich mittlerweile immer recht vorsichtig, da ich dort 2015 einen recht heftigen Sturz hatte. Welcher zum Glück, dank Helm,recht glimpflich ausgegangen ist.

Am See trafen wir dann auch auf unsere 2 Freunde Ari und Robert. Nach einer kurzen Plauderei musste die beiden erst mal mit ihrem Zwerg ins Zimmer, da er seinen Mittagsschlaf halten sollte. Wir blieben am See, warteten auf Denise und genossen das Wetter.

Am Abend ging es noch nach Riva zu einem gemeinsamen Essen. Wir hatten uns ja schließlich viel zu erzählen. Danach ging es auch schon wieder zurück nach Hause. Erschöpft aber glücklich fielen wir ins Bett.

Danke Euch für diesen tollen Tag und ich freue mich schon auf das nächste Jahr wenn es heißt. Ab zu den Banausen an den Gardasee.

Danke Denise, dass du mit dem Auto nachgekommen bist und ich hoffe wir haben jetzt noch ein paar tolle Tage.

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2 Kommentare

  1. Thomas Schmidt sagt:

    Liest sich wie eine schöne Tour.

    Ich bin schon mehrfach von Garmisch aus zum Gardasee gefahren und bin immer auf der Suche nach Ideen für eine neue Strecke. Das nächste mal ist für Mai 2021 geplant.

    Hast du von dieser Tour die GPS-Daten ? Dann würde ich mir das gerne mal genauer anschauen.

    Gruß und vielen Dank,
    Thomas

    • Roemml sagt:

      Hey Thomas,
      danke für deinen Kommentar.
      Ist wirklich eine schöne Tour und ich mache die 3 bis 4 mal im Jahr.
      Die GPS-Daten habe ich leider nicht aber online findet man sie unter „von München an den Gardasee“.
      Kann man komplett auf dem Radweg fahren und wenn man möchte kann man in Trient auch noch einen Pass mitnehmen und über Arco nach Riva fahren.
      LG Roman

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