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Mein erster Triathlon in der Sprint-Distanz am 17. September 2017

Schwimmen, Radfahren und Laufen

Am vergangenen Sonntag war es nun endlich soweit. Ich bin am Gardasee in Peschiera beim Kuota Trio auf der Sprint-Distanz an den Start gegangen und möchte euch nun meinen Rennbericht nicht vorenthalten.

Wochen vorher habe ich mir schon Gedanken darüber gemacht wie ich an den Wettkampf ran gehen soll. Aber schlussendlich entschied ich mich dafür ihn einfach nur zu genießen und Spaß zu haben. Will ja schließlich gut und vor allem laufend ins Ziel kommen.

Am Sonntagmorgen gegen 5 Uhr fing ich an meine Tasche zu packen. Wahnsinn, an was man da alles denken muss. Nach einem kleinen Frühstück traf ich mich dann auch schon mit meinem Trainer Alessandro und unserem Supporter Hansi und wir fuhren in Richtung Süden. Das Wetter hatte es bis Dato nicht so gut gemeint, aber der Wetterbericht verkündete für den Nachmittag Sonnenschein. Im Auto merkte ich dann relativ schnell – wie sollte es auch anders sein – das ich etwas vergessen habe. War ja eigentlich klar. Mein Startnummerngürtel liegt noch verschweißt und eingepackt daheim. Egal, man wird sich dort schon was kaufen können oder eine Alternative finden.

Gegen 9 Uhr haben wir unser Ziel erreicht und haben dann erstmal unsere Startunterlagen abgeholt, das Rad samt Helm, Radschuhen und Laufschuhen in die Wechselzone gestellt um uns anschließend die Strecke ein wenig anzusehen. Als ich die Schwimmstrecke zu Gesicht bekam, wurde mir schon ein bisschen mulmig. Da ich doch den meisten Respekt davor hatte. Auch wenn ich wusste das ich gut trainiert habe. Man liest so einiges was so beim Schwimmen abgeht.

Der Start war gegen 10.45 Uhr und wir waren im 4. Startblock. Schnell den Neoprenanzug an, Badekappe und Schwimmbrille auf und los zum Schwimmstart. Plötzlich ging alles ganz schnell. Unser Block ging zu Wasser und wir waren irgendwie noch dabei den anderen zuzuschauen. Also schnell noch Alessandro alles gute gewünscht, eingereiht und schon ging es los ins Wasser. Um Schlägen, Tritten und dem Überschwimmen werden aus dem Weg zu gehen, sollte man sich links oder rechts hinten einreihen. Pustekuchen. Was habe ich gemacht. Natürlich in die Mitte ganz vorne. Aber meine Devise für heute war ja ganz klar. Ruhig bleiben und nicht aus der Ruhe bringen lassen. Kaum den richtigen Platz gefunden, fiel auch schon der Startschuss und es hieß 750 m am Stück Kraulen. Den Rhythmus habe ich irgendwie nicht gefunden aber die 3er Atmung klappte dafür umso besser. Auch wenn ich 1- bis 2-mal von hinten überschwommen worden bin, Tritte und Schläge abbekommen habe und der Gardasee sehr unruhig war, habe ich mich nicht aus der Ruhe bringen lassen und habe mein Ding gemacht. Natürlich habe ich durch die Nervosität viel zu viel mit den Beinen gearbeitet. Aber an Technik und des gleich war in diesem Moment einfach nicht zu denken. Einfach weiterschwimmen und nicht nachdenken. Irgendwie hat es geklappt und beim Wasserausstieg fühlten sich meine Beine und auch ich mich gut. Auf dem Weg zum Rad traf ich dann auch auf Hansi unseren Supporter, welcher mich lauthals anfeuerte. Das war ein gutes Gefühl!

Nach dem Wechsel in die Radschuhe ging es auf die Radstrecke. Mit vollem Elan bin ich drauf los und habe in die Pedale getreten. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich mich nicht übermäßig stark verausgabt habe. Ich glaube, im Hinblick auf meine Beine, welche ja auch noch schnell laufen sollten, habe ich mich unbewusst beim Radfahren ein wenig zurückgenommen. Dennoch habe ich viele Leute überholt auf der Strecke und dann war ich auch schon wieder ganz plötzlich in der Wechselzone. Der Abstieg vom Rad hat dann doch nicht ganz so gut geklappt wie geplant. Eigentlich wollte ich während der Fahrt meine Füße aus den Radschuhen fummeln um dann barfuß das Rad auf seinen Platz zu stellen. Aber leider kam die besagte Markierung auf dem Boden, an der man absteigen muss so schnell, dass noch beide Füße in den Schuhen steckten und ich nur noch Zeit hatte die Schuhe aus den Pedalen auszuklicken und mit den offenen Schuhen das Rad durch die Wechselzone an seinen Platz zu bringen. Sah bestimmt komisch aus, aber ok. Anfängerfehler halt.

Helm und Brille in der Tasche verstaut, Laufschuhe an und raus aus der Wechselzone. Meine Beine fühlten sich gut an und ich versuchte nicht zu schnell zu laufen und einen Rhythmus zu finden welchen ich dann bis kurz vor den Zieleinlauf halten konnte um dann noch mal richtig anziehen zu können. Das machte ich dann auch und mit erhobenen Händen und einem Lachen im Gesicht lief ich durch den Zielbogen.

Mein Fazit:
Ich habe das umgesetzt was ich mir vorher vorgenommen habe um gut ins Ziel zu kommen und ich weiß schon jetzt, das ist bestimmt nicht mein erster und letzter Triathlon gewesen.

Zeiten:
Schwimmen (750 m) 16:05
Rad (20 km) 35:45
Laufen (5 km) 22:26
Gesamt (inkl. Wechsel) 1:19:10

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1 Kommentar

  1. Margret sagt:

    Sehr schön weiter so bin stolz auf dich 😘

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