Mein erster Triathlon in der Sprint-Distanz am 17. September 2017
19/09/2017
32. München Marathon

32. Münchner Marathon am 8. Oktober 2017 und Marathon-Premiere für mich

Ich mag zwar noch nicht am Ziel sein, aber ich bin auf jeden Fall schon näher dran als gestern.

Am 8. Oktober hieß es für uns um 5 Uhr Frühs Start in Klausen und ab nach München zum 32. München Marathon. Gegen kurz nach halb acht sind wir dann endlich in München angekommen und haben unseren Supporter – danke Krissi – welcher die Staffelläufer von Staffelübergabe zu Staffelübergabe gebracht hat, abgeholt. Mit der U-Bahn haben wir dann in 3 Stationen das Olympiastadion erreicht und konnten uns bei leichtem Nieselregen in die Schlange stellen um unsere Startunterlagen abzuholen. Wir machten uns langsam fertig und um 9:57 Uhr sollte ich mich dann doch so langsam an den Start begeben, da mein Start bereits um 10:05 Uhr angesetzt war.

Da dies mein erster Marathon ist, war ich natürlich sehr nervös und hatte ehrlich gesagt echt schiss davor. Aber ich habe mir immer gesagt: einfach laufen und genießen. Nur nicht überpacen. 2 Minuten bevor mein Startschuss fiel ging dann auch meine Uhr nicht und ich musste erstmal das Handy raus kramen um zumindest meinen Lauf über eine App tracken zu können. Und dann paar Sekunden vor Startschuss, was ein Wunder, konnte ich die Uhr dann doch starten und es ging mit der Sightseeingtour im Olympiapark los.

Überglücklich und mit gutem Gefühl lief ich die ersten Kilometer in einem für mich angenehmen Tempo und lies mich nicht aus der Ruhe bringen, als ich von schnelleren Läufern überholt wurde. Ich habe mir eher gedacht, Euch hol ich ab Kilometer 30 eh alle wieder ein. Naja, vielleicht nicht alle. Aber den ein oder anderen gewiss. Man soll ja positiv denken. Und so war es am Ende dann auch.

Nach den ersten 5 Kilometern schaute ich mal auf die Uhr um mir ein Update über meinen Puls und meine Geschwindigkeit zu machen. Ich war mit einer Pace von 4:30 min unterwegs und das war eindeutig zu schnell. Auch wenn es sich gut anfühlt, ich musste mich bremsen und versuchte so um die 5:00 min zu laufen da ich ja doch noch 37 Kilometer vor mir hatte und mein Ziel für den ersten Marathon natürlich das Finishen war aber insgeheim hat man ja doch eine Zeit, welche man gerne erreichen will. So auch bei mir und ich wollte gerne oder vielleicht auch unbedingt bei 3:40 h ins Ziel einlaufen, falls ich es bis dahin schaffen sollte.

Ich spulte Kilometer für Kilometer ab und bei den Staffelübergaben hielt ich immer Ausschau nach meiner Staffel und unserem Supporter. Bei der ersten Übergabe habe ich keinen getroffen und ich lief weiter durch den Englischen Garten. Bei der zweiten Übergabe und zugleich bei Kilometer 21 und 1:44 h (Halbmarathon Marke) war es dann endlich soweit. Ich nahm ganz lautes Geschrei und Stimmen die meinen Namen riefen und die ich auch kannte wahr. Es waren meine Staffelkollegen und Krissi unsere Supporterin. Sowas tut schon gut in so einem Wettkampf und pusht einen enorm. Man sollte nur aufpassen das man bei solchen Hotspots nicht überzieht und wertvolle Körner verspielt. Da ich mich bei der Halbmarathon Marke noch sehr gut und fit fühlte klatschte ich meine Kollegen grinsend ab und beschwerte mich kurz dass es so langweilig ist und lief mein gewohntes Tempo weiter Richtung Bogenhausener Jugendstilvillen, Gasteig, Isarbrücke, Gärtnerplatz, Marienplatz, Rathaus, Pinakotheken und Odeonsplatz. Bei Kilometer 33 merkte ich dann ein leichtes zwicken in den Waden und wusste, dass wenn ich jetzt so weiter laufe könnte es passieren, dass ich ins Ziel gehen muss. Also hörte ich auf meinen Körper und reduzierte das Tempo um den Wadenkrämpfen zuvorzukommen. Was mir auch fast gelang. Leider musste ich meine bis dahin angepeilte Zeit von 3:30 h was zu dem Zeitpunkt erstaunlicherweise leicht drin gewesen wäre dahinziehen lassen. Aber das war ok für mich. Da ich ja eh eine andere Zeit anvisiert hatte.

Am Königsplatz und Siegestor vorbei ging es zurück auf die Leopold Straße bis das Olympiastadion endlich in Sichtweite war. Ich musste mich zwar immer noch sehr auf meinen Laufstil konzentrieren um keine weiteren Krämpfe zu bekommen, konnte jedoch die letzten Kilometer genießen. Kurz vor dem Zieleinlauf ins Stadion nahm ich dann wieder rufe wahr und konnte sie erst gar nicht einordnen. Es wird ja immer mal wieder auf der Gesamten Strecke dein Name von sämtlichen Lauf Fans gerufen um dich zu pushen. Daher registrierte ich im ersten Moment erst nicht wer da am Straßenrand stand. Erst ein paar Meter vorher sah ich sie dann. Ariane und Robert standen schreiend mit ihrem kleinen im Arm an der Strecke und feuerten mich an. Da habe ich mich echt so gefreut und konnte mich ganz auf den Zieleinlauf einlassen und ihn genießen. Ich nahm sogar noch ein bisschen Tempo raus und lies die gesamten Eindrücke auf mich wirken. Mit einer Zeit von 3:36:52 lief ich freudestrahlend ins Ziel ein und war einfach nur Happy. Ich holte mir was zu Essen und Trinken in der Zielverpflegung und schaute meiner Staffel noch beim Zieleinlauf zu bevor es wieder nach Hause ging.

 

Danke an unsere Krissi die als Bester Supporter und kreischender Fan die Staffel bestens von A nach B gebracht hat und auch danke an die Banausen, welche mich angefeuert haben. Ihr habt einen großen Teil dazu beigetragen das der München Marathon ein unvergessliches Erlebnis für mich ist, war und bleibt.

In diesem Sinne: München Marathon war spitze und ich bin mir sicher … Wir sehen uns wieder!

Servus

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